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Klebefähnchen am Kabel eines Kopfhörers genügen nicht den Anforderungen des ElektroG, denn diese Kennzeichnung kann ohne nennenswerte Schwierigkeiten durch einen Schnitt vom Gerät getrennt werden und ist damit nicht „dauerhaft“ im Sinne der Norm, so das Oberlandesgericht Celle in einer aktuellen Entscheidung (Urteil vom 21.11.2013, Az. 13 U 84/13).

Unsere Mitglieder haben die Möglichkeit in den vollständigen Text sowie in das Urteil unter "Presse" und "Aktuelle Meldungen des EHV Ruhr-Lippe" Einblick zu nehmen.

Die wichtigen Daten und Termine für 2014 finden Sie unter "Termine".

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz führt das Institut für Verbraucherpolitik (ConPolicy GmbH) eine Unternehmensbefragung durch. Hierbei geht es um ein neues Gesetz, die sogenannte „Button-Lösung“, das im Sommer 2012 in Kraft getreten ist.

 

Die „Button-Lösung“ dient dem besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im Internet und regelt die Informationspflichten von Unternehmen vor Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrages hinsichtlich der Bezeichnung des Bestell-Buttons sowie der inhaltlichen Ausgestaltung und Darstellung wesentlicher Vertragselemente wie Preis und Vertragslaufzeit.

 

Das Bundesministerium ist daran interessiert zu erfahren, wie die Unternehmen das Gesetz umgesetzt und welche Erfahrungen sie mit der Umsetzung gemacht haben. Hierfür wurde eine anonyme Online-Befragung eingerichtet. Die Unternehmen sind herzlich eingeladen, vom 3. bis zum 23. Februar 2014 an dieser Befragung teilzunehmen. Die Befragung wird ca. 5 Minuten dauern. (Sollten Sie eine solche Einladung bereits über einen anderen Weg erhalten haben, soll der Fragebogen nur einmal ausgefüllt werden.)

 

Der folgende Link führt zum Online-Fragebogen: https://de.surveymonkey.com/s/buttonloesung4.

Zur Vorbereitung und Information ist der Fragebogen als pdf-Dokument angehängt. Es wird dringend darum gebeten, zur Beantwortung nicht das pdf-Dokument auszufüllen, sondern die Antworten über den o. g. Link direkt in das Online-Formular einzugeben.

 

Datenschutzrechtlicher Hinweis:

Die Umfrage wird nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) und der einschlägigen Landesdatenschutzgesetze (LDSG) sowie nach allen anderen anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen durchgeführt.

 

Sämtliche statistischen Auswertungen der Daten erfolgen in anonymisierter Form. Das heißt, niemand kann aus den Ergebnissen erkennen, von welchem Unternehmen die Angaben gemacht worden sind.

 

Der HDE befürwortet diese Umfrage und bittet Sie daher, den Online-Fragebogen auszufüllen.

 

Unsere Mitglieder haben die Möglichkeit unter "Presse" und "Aktuelle Meldungen des EHV Ruhr-Lippe" in den Umfragebogen Einblick zu nehmen.

Das Hinweisblatt HDE-Umsatzkorrekturfaktoren 2014 sowie die Tabelle nach Betriebstypen und Branchen finden Sie unter "Presse" und "Aktuelle Meldungen des EHV Ruhr-Lippe".

Am heutigen Tag wurde in der 6. Verhandlungsrunde für die 700.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Einzelhandel ein Tarifabschluss erzielt. Die Tarifentgelte werden ab dem 1. August 2013 um 3% und ab dem 1. Mai 2014 um weitere 2,1% erhöht. Der Abschluss hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Ferner konnten Regelungen zur Arbeitszeitflexibilisierung und für Warenverräumtätigkeiten erzielt werden. Für eine grundsätzliche Weiterentwicklung der Tarifverträge wurden konkrete Prozeßschritte vereinbart.

"Wir sind froh, nun auch in Nordrhein-Westfalen einen Kompromiss zur Beilegung des Tarifkonfliktes gefunden zu haben", so der Vorsitzende der Arbeitgeberverhandlungskommission, Ulrich Köster.

Der Handelsverband NRW vertritt über 100.000 Einzelhandelsunternehmen jeglicher Betriebsgröße und -form. Mit einem jählichen Umsatz von rund 93 Milliarden Euro ist der Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen ein wirtschaftliches Schwergewicht, mit über 750.000 Beschäftigten und Auszubildenden einer der wichtigsten Arbeitgeber und Nachwuchsförderer des Landes.

 

Der HDE hat mit dem Cross-Channel-Zahlungsspezialisten Yapital einen Rahmenvertrag geschlossen, der es Mitgliedsunternehmen ermöglicht, die Payment-Lösung zu attraktiven Sonderkonditionen zu nutzen. Kunden können nach einmaliger Online-Anmeldung über alle Kanäle hinweg – also online, sta­tionär, mobil oder per Rechnung – bezahlen und einkaufen. Geschäftskunden profitieren von Yapital, weil alle Zahlungen garantiert sind – das gibt Prozesssicherheit und senkt administrative Kosten. Unter http://www.einzelhandel.de/yapital finden Mitgliedsunternehmen alle Informationen rund um das innovative Bezahlsystem sowie den Rahmenvertrag.

Zum Vorschlag der Kommission und zur Verschiebung der SEPA-Termine finden Sie das ausführliche Merkblatt unter "Presse" und Aktuelle Meldungen des EHV Ruhr-Lippe".

Stationärer und Online-Handel stehen sich nicht konkurrierend gegenüber. Vielmehr sind die beiden Vertriebswege zwei Seiten einer Medaille. Richtig eingesetzt, ergänzen sich die Möglichkeiten von stationärem und Online-Handel perfekt.

Ganz gleich, ob Sie ganz am Anfang stehen oder schon mit beiden Vertriebswegen arbeiten: Das eCommerce- und Multichannel-Veranstaltungsprogramm des Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverbandes (REHDV) für 2014 ist für verschiedenste Einstiegsstufen und Themenbereiche angelegt. 

Maßgeblich getragen werden die Veranstaltungen von den Referenten, die mehrheitlich im neu gegründeten REHDVArbeitskreis „Expertenteam eCommerce“ zusammenarbeiten und deren Anliegen es ist, den Einzelhandel in der Region fit für die Zukunft des Handels zu machen. 

Die Veranstaltungen stehen allen Mitgliedern der Einzelhandelsverbände in NRW offen. Das Programm und den Anmeldebogen finden Sie als pdf-Datei im Anhang.

Veranstaltungsprogramm

Anmeldebogen

Das EHI Retail Institut führt auch in diesem Jahr eine aktuelle Erhebung zum Bezahlverhalten an den Kassen des deutschen Einzelhandels durch. Es ist die umfangreichste Studie, die der Handel zu diesem Thema durchführt.

Für die Gespräche, die der Handel mit der Kreditwirtschaft über die Zukunft kartengestützter Zahlungssysteme führt, ist eine regelmäßige aktualisierte Bestandsaufnahme des Bezahlverhaltens im Einzelhandel unerlässlich. Nur so können die Belange des Handels - wie in der Vergangenheit geschehen - nachhaltig vertreten werden.

Aus diesem Grunde unterstützt der HDE die Umfrage. Wir möchten Sie daher bitten, sich an der Erhebung zu beteiligen. HDE und EHI sichern Ihnen wie immer vollste Vertraulichkeit Ihrer Angaben zu. Nach Abschluss der Studie wird Ihnen eine Zusammenfassung der Ergebnisse übersendet.
Die Auswertung wird ab 11. April 2014 erfolgen. Wir möchten Sie bitten, die Bögen spätestens bis zu diesem Termin zurückzusenden. Vielen Dank!

Alle weiteren Informationen inklusive der Rücksendeadresse finden Sie unter www.einzelhandel.de/umfrage

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des vergangenen Jahres finden Sie hier...

Kontakt:

Ulrich Binnebößel
Handelsverband Deutschland HDE
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Tel: 030-72625062
Fax: 030-72625188
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Ab dem 13. Juni 2014 müssen alle Händler die neuen Regelungen des Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie beachten.

Das Gesetz ändert wesentliche Vorschriften des bestehenden Verbrauchervertragsrechts. Die Änderungen betreffen zwar den gesamten Einzelhandel, sind aber insbesondere für den Online-Handel von großer Bedeutung. Ohne Übergangsfrist ist das neue Recht zwingend auf Verträge anzuwenden, die ab dem 13. Juni 2014 zwischen Unternehmern und Verbrauchern abgeschlossen werden. Verstöße gegen die neuen Regelungen können abgemahnt werden und sollten daher vermieden werden.

Um den Mitgliedsunternehmen die Umsetzung der neuen Vorschriften zu erleichtern, hat der HDE das beigefügte Merkblatt erstellt. Die gesetzlichen Änderungen werden darin erläutert und Tipps für die praktische Umsetzung gegeben. Leider können aber auch mit dem Merkblatt nicht alle im Gesetz angelegten rechtlichen Unsicherheiten ausgeräumt werden. Wir haben uns aber soweit als möglich bemüht, praktikable Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. In verbleibenden Zweifelsfällen muss leider die Entwicklung der Rechtsprechung abgewartet werden.

Im Frühjahr 2014 soll zur Verbraucherrechterichtlinie von der EU-Kommission ein Leitfaden veröffentlicht werden, der an mancher Stelle für mehr Klarheit sorgen könnte. Der HDE wird nach Veröffentlichung der Leitlinien ggf. eine überarbeitete Fassung des Merkblatts vorlegen.

Das Merkblatt können Sie hier anfordern.

Im Februar verzeichnete der deutsche Modemarkt eine Entwicklung, die es so schon länger nicht mehr gegeben hat: Die Umsätze im stationären Handel gingen nach oben, während die Verkäufe im eCom­merce rückläufig waren, so die Meldung des Bundesverbandes des Deutschen Textileinzelhandels (BTE). Demnach habe das Textilpanel der Nürnberger GfK, das regelmäßig 16.000 Endverbraucher über ihre Modekäufe befragt, für den stationären Handel (alle Vertriebsformen) ein Umsatzplus von 9,4 Prozent vermeldet, während online 6,4 Prozent weniger gekauft wurde. Eine Trendwende ist dies sicherlich nicht, schließlich basieren die Zahlen im Online-Bereich auf guten Vorlagen aus dem Februar 2013 und umgekehrt auf schlechten Vorlagen im stationären Handel. Ausschlaggebend dafür waren die winterlichen Verhältnisse im letzten Frühjahr. Trotzdem zeigt der Februar, dass der stationäre Fach-handel unter bestimmten Bedingungen anscheinend auch Kunden zurückgewinnen kann. ■

Mehr Informationen online:

www.bte.de

„Es gibt in der REWE Group keinen Platz für Verstöße gegen Gesetze und soziale Standards und wo es entgegen unserer genossenschaftlichen Grundwerte zu solchen Verstößen kommt, werden unverzüglich Konsequenzen gezogen. Das gilt sowohl für Mitarbeiter als auch für Kaufleute“, erklärte REWE Group-Sprecher Martin Brüning am Dienstag in Köln zur Entscheidung der REWE Dortmund, sich von einem Kaufmann in Bochum zu trennen.

Der in Rede stehende Kaufmann war vom Arbeitsgericht Bochum zur Nachzahlung von rund 17.000 Euro an eine ehemalige Praktikantin verurteilt worden, die bei ihm ohne Entgelt ein achtmonatiges Praktikum absolviert hatte. Nach Prüfung und Abwägung aller vorliegenden Fakten hat die Rewe Dortmund entsprechende Konsequenzen gezogen und sich unverzüglich von dem Kaufmann getrennt.  

Unter dem Dach der genossenschaftlichen REWE Group firmieren unter der Marke REWE sowohl Filialmärkte (Regiemärkte) als auch Partnermärkte, die von selbstständigen Kaufleuten geführt und betrieben werden. Der selbstständige Kaufmann führt als Einzelunternehmer eine eigenständige, kleine Gesellschaft. Insofern handelt er auch in Personalangelegenheiten eigenständig und unabhängig. „Das entlässt ihn aber selbstverständlich nicht aus der Pflicht, seinen Markt tagtäglich nach den genossenschaftlichen Grundwerten der REWE Group zu führen und sich an Recht und Gesetz zu halten“, so Brüning.

Einzelhändler mögen sich angesichts der Mitte Juni beginnenden Fußball-Weltmeisterschaft fragen, ob sie ihre Werbung mit Hinweisen auf dieses sportliche Großereignis verbinden sollen. Dies ist besonders naheliegend, wenn im Ladengeschäft die Fußballspiele live mit Eventcharakter auf einem Großbildschirm übertragen werden.

Bei der Werbung in Zusammenhang mit der Fußball-WM ist aber Vorsicht geboten, um unnötige Abmahnungen und damit verbundene Kosten zu vermeiden. Insbesondere sollten hierbei FIFA-Schautzrechte nicht verletzt werden. Geschützt sind z. B. das offizielle Emblem der Fußball-Weltmeisterschaft genauso wie Einzelbegriffe und Wortkombinationen. Eine Werbung mit diesen geschützten Logos und Marken ist ohne Lizenz unzulässig, Verstöße können für die Einzelhändler sehr teuer werden.

Wenn eine Werbung im Kontext mit der Fußball-Weltmeisterschaft geplant wird, sollte sich der Unternehmer daher im Vorfeld über die zulässigen und unzulässigen Werbeformen informieren. Die IHK München und Oberbayern hat hierzu in einem Merkblatt erläutert, wie in Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft geworben werden darf und häufig gestellte Fragen beantwortet (vgl. Anhang). Das Merkblatt enthält viele gute Hinweise für die Praxis. Weiterhin verweisen wir auf unser HDE-Merkblatt zur Fernsehübertragung von Fußballspielen der Weltmeisterschaft im Ladengeschäft.

In der Prospektwerbung sollte keinesfalls darauf verzichtet werden, Informationen über die vollständige und konkrete Firmierung des werbenden Unternehmens aufzunehmen. Nach dem Lauterkeitsrecht sind Unternehmen nämlich verpflichtet, ihre Identität und Anschrift in den Werbeanzeigen zu benennen (§ 5 a Abs. 3 Nr. 2 UWG).

Zur Identität eines Unternehmens gehört auch seine Rechtsform. Daneben muss auch eine ladungsfähige Anschrift angegeben werden. Dies hat das Landgericht Erfurt in einer aktuellen Entscheidung betont (LG Erfurt, Urteil vom 04.02.2014, Az. 1 HK O 133/13).

Vor einigen Monaten hatte auch das Landgericht Hamburg entsprechend entschieden und festgestellt, dass eine Irreführung vorliegt, wenn auf Angaben zur Identität und Anschrift des werbenden Unternehmens in einer Anzeige verzichtet wird (LG Hamburg, Urteil vom 01.08.2013, Az. 327 O 116/13). Auch das LG Hamburg vertritt die Auffassung, dass die Identität des Unternehmens die Bezeichnung der Rechtsform voraussetzt.

Die Entscheidungen der unteren Instanzen folgen damit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH), der in seiner Entscheidung vom 18. April  2013 klargestellt hatte, dass ein werbendes Unternehmen bei der Information über seine Identität auf die Nennung der Rechtsform nicht verzichten darf. Um unnötige Abmahnungen zu vermeiden, sollten Unternehmen daher bei der Gestaltung von Werbeanzeigen diese Vorgaben immer streng beachten.

Die Zollbehörden verfolgen derzeit massiv Biersteuerhinterziehungen. Offenbar versuchen kriminelle Händler, unversteuertes Dosenbier in Umlauf zu bringen. Wir raten daher zur Vorsicht, falls Grauhändler Dosenbier zu ungewöhnlich günstigen Bedingungen anbieten.

Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wollen sich den gravierenden Auswirkungen einer alternden und schrumpfenden Erwerbsgesellschaft auf den Einzelhandel stellen. Dazu haben die Tarif- und Sozialpartner nun im Rahmen des Demografie- und Tarifprojekts „ZusammenWachsen-ArbeitGestalten“ einen gemeinsamen „Beirat für den Einzelhandel“ gegründet, in dem sie sich zusammen mit Arbeitsforscherinnen und Arbeitsforschern für eine „alternsgerechte und lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung“ engagieren werden. Das Projekt wird vom Bun­desministerium für Arbeit und Soziales unter dem Dach der Initiative „Neue Qualität der Arbeit“ gefördert. Die Tarif- und Sozialpartner beraten nun erstmals in einem neu geschaffenen Beirat über die tarifpolitischen Anforderungen an eine alternsgerechte und lebensphasenorientierte Arbeitsgestaltung im Einzelhandel. Der gemeinsame Beirat wird in Zukunft regelmäßig zusammen kommen. Im Sommer soll zu diesem Thema eine erste Branchenkonferenz stattfinden. Hintergrund der Beiratsarbeit ist der demografische Wandel in Deutschland mit seinen weitreichenden Folgen wie der Alterung und Schrumpfung der Erwerbsbevölkerung. Die Sozialpartner haben deshalb die Notwendigkeit erkannt, gemeinsam Arbeitsbedingungen zu gestalten, die es den Beschäftigten ermöglichen, gesund und motiviert bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters im Einzelhandel zu arbeiten. Dazu wird auch eine entsprechende Weiterentwicklung der Tarifverträge im deutschen Einzelhandel geprüft. Die Sozial- und Tarifpartner werden von einem wissenschaftlichen Team bei der praktischen Erprobung und Diskussion von verschiedenen Wegen zu alternsgerechter Arbeitsgestaltung unterstützt.

Die Sozialpartner verfolgen damit das Ziel, langfristig praxistaugliche Gestaltungsansätze für die Betriebe und die Beschäftigten zu finden. Zu diesen ehrgeizigen Zielen erklärt Stefanie Nutzenberger, Bundesfachbereichsleiterin ver.di Handel: „Der demografische Wandel führt dazu, dass gute alternsgerechte Arbeit sowie die Vereinbarkeit von beruflicher Arbeit und privater Pflegeverantwortung ebenso an Bedeutung gewinnen wird wie Qualifizierung und Weiterbildung. Da Belegschaften älter, weiblicher und multikultureller werden, müssen auch die Arbeitsplätze in der Handelsbranche gesundheitsförderlich und familienfreundlich gestaltet sein. Darüber hinaus müssen die Beschäftigten mit guter Führung und lebenslangem Lernen begleitet werden – dieser gemeinsamen Zukunftsaufgabe werden wir uns stellen.“

Ulrich Köster, Vorsitzender des tarifpolitischen Ausschusses im Handelsverband Deutschland (HDE), ergänzt hierzu: „Der Einzelhandel beschäftigt sich bereits seit langem in der Personalarbeit mit den Folgen des demografischen Wandels. Arbeitgeber und Gewerkschaften wollen gemeinsam von guten Beispielen und Erfahrungen in der Branche lernen. Wir wollen zudem tarifliche und rechtliche Rahmenbedingungen beeinflussen, so denn dies erforderlich ist, um die demografische Herausforderung positiv für Mitarbeiter und Unternehmen zu gestalten.“ Tatjana Fuchs (Wissenschaftliche Projektleiterin, Gesellschaft für Gute Arbeit) unterstreicht die Bedeutung einer nachhaltigen Arbeitsgestaltung: „Die arbeitswissenschaftliche Forschung zeigt, dass gesundheits- und lernförderliche Arbeits­bedingungen einen entscheidenden Beitrag für den Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit leisten. Um diese Erkenntnis aus der Forschung in der Breite der Branche zu verankern, ist das Engagement der Tarifvertragspartner von herausragender Bedeutung: Tarifverträge können einen idealen Rahmen für alternsgerechte Arbeit in der Branche schaffen.“ Die inhaltliche Bedeutung des Projekts hat sich bereits bei den letzten Tarifverhandlungen gezeigt: Die Ende 2013 abgeschlossenen neuen Tarifverträge für den Einzelhandel in den Bundesländern widmen dem demografischen Wandel einen eigenen Punkt unter der Überschrift „Weiterentwicklung der Tarifverträge“.

 

Auch im April zeigt die Stimmung der Verbraucher keinen klaren Trend, so das Ergebnis der aktuellen GfK-Konsumklimastudie. Während das Konsumklima insgesamt auf dem Niveau des Vormonats bleibt, verändern sich die einzelnen Indikatoren teils spürbar. Der Aufwärtstrend der Konjunkturerwartung ist in der aktuellen Erhebung vorerst gestoppt. Nach Ansicht der GfK-Experten zeigen sich hier erste Folgen der Ereignisse in der Ukraine. Das nach wie vor gute Niveau des Indikators unterstreicht jedoch, dass die Bundesbürger die deutsche Wirtschaft nach wie vor auf Erfolgskurs sehen.

Dieser Ansicht sind auch die deutschen Unternehmen, die trotz der Ukraine-Krise weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung ausgehen – das zeigt der aktuelle Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex.

Einen Sprung nach vorn schafft hingegen die Einkommenserwartung nach moderaten Einbußen im Vormonat. Der Indikator erreicht sogar den höchsten Wert seit der Wiedervereinigung. Grund dafür sehen die Experten in der stabilen Beschäftigungslage, den zu erwartenden Einkommenszuwächsen sowie in der sinkenden Inflationsrate.

Diese Entwicklung hat jedoch keine Auswirkung auf die Entwicklung der Anschaffungsneigung. Dieser Indikator kann das März-Rekordhoch nicht bestätigen und büßt die deutlichen Zugewinne aus dem Vormonat wieder ein. Einen möglichen Grund sehen die GfK-Experten in dem – wenn auch auf niedrigem Niveau erfolgend – Anstieg der Sparneigung.

Informations- und Austauschveranstaltung für den Lebensmitteleinzelhandel

Qualität und Regionalität in einem Zeichen verbinden – unter der Marke „NRW is(s)t gut“ soll dies in NRW bald möglich sein. Noch vor dem offiziellen Start bietet der Handelsverband Nordrhein-Westfalen am 3. Juni 2014 die Gelegenheit, sich vom Vorstand des Vereins Ernährung-NRW e. V. sowie vom BÜNDNIS REGIONALE LEBENSMITTEL NRW informieren zu lassen. Der Verein Ernährung-NRW e.V. hat als Projektkoordinator im BÜNDNIS REGIONALE LEBENSMITTEL NRW in enger Abstimmung mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW in den vergangenen zwei Jahren eine Markenarchitektur für die Marke „NRW is(s)t gut“ konzipiert und nun bis in die Testphase geführt. Mit der Entwicklung dieses Dachmarkenkonzeptes ist es erstmals einer Region in Deutschland gelungen, ein Qualitätszeichen mit einer regionalen Verankerung zu verbinden. Jetzt geht diese neue Dachmarke „NRW is(s)t gut“ in die Phase der Erprobung. Mit der GEPRÜFTEN QUALITÄT NRW werden Produkte ausgezeichnet, die bestimmten Kriterien entsprechen. Darüber hinaus ist die Dachmarke „NRW is(s)t gut“ als Betriebszeichen vorgesehen, das die Unternehmen erhalten, die sich mit einer regionalen Verankerung DER REGION VERPFLICHTET fühlen. Nähere Informationen können unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefragt werden.

Kurzvorstellung: Marke "NRW is(s)t gut"

Informations- und Austauschveranstaltung für den Lebensmitteleinzelhandel

Die derzeitige besorgniserregende Schieflage des dualen Systems nehmen Handelsverband Deutschland und Markenverband zum Anlass, eine Mitgliederinformation zur Vermeidung von Mengendifferenzen bei Verkaufsverpackungen als Handreichung für unsere Mitglieder zu veröffentlichen.

Diese Information soll den nach der Verpackungsverordnung verpflichteten Unternehmen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie selbst sowohl korrekt handeln als auch einen aktiven Beitrag gegen illegale Praktiken und für den Erhalt des bewährten privatwirtschaftlichen Systems leisten können. Die Mitgliederinfo finden Sie unter Presse und Aktuelle Meldungen des EHV Ruhr-Lippe.

 

Die Regelungen des Gesetzes zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie sind am 13. Juni 2014 in Kraft getreten. Die Neuregelungen erfordern in vielen Fällen auch eine Anpassung der AGB von Online-Händlern. Die Muster-AGB des HDE wurden daher an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen angepasst. Die neuen Muster-AGB sind als Anhang beigefügt.

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