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Mehr Falschgeld in Deutschland

29. Juli 2014

Die Deutsche Bundesbank hat im ersten Halbjahr 2014 knapp 25.000 gefälschte Banknoten im Nennwert von 1,5 Millionen Euro registriert. Damit ist die Zahl der Blüten im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2013 um 27 Prozent gestiegen.

Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der gefälschten 50-Euro-Noten. Im ersten Halbjahr 2014 entsprach jede zweite Blüte diesem Wert. Die Anzahl gefälschter Münzen ist hingegen zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2014 wurden nur noch 20.000 gefälschte Münzen im deutschen Zahlungsverkehr registriert, das entspricht einem Rückgang von 17 Prozent zum zweiten Halbjahr 2013. Anlass zur Sorge sieht die Bundesbank nicht. Das Eurosystem sei bestrebt, den Fälschern auch weiterhin stets einen Schritt voraus zu sein. So wird beispielsweise mit der Einführung des neuen 10-Euro-Scheins am 23. September 2014 der Fälschungsschutz weiter erhöht. Des Weiteren wird auf Prävention gesetzt. Damit falsche Scheine und Münzen schnell erkannt und der Polizei übergeben werden können, bietet die Deutsche Bundesbank in ihrem Filialnetz

unentgeltliche Schulungen und online kostenfreie Informationsmaterialien für Kreditwirtschaft, Einzelhandel und weitere Interessierte an.

 

Mehr Informationen online:

www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/BBK/2014/2014_07_18_falschgeld.html

www.bundesbank.de/Navigation/DE/Bundesbank/Hauptverwaltung_und_Filialen/hauptverwaltung_und_filialen.html

www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Bargeld/Falschgeld/falschgeld.html

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld.html

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